Diphtherie - Impfung

Bei der Diphtherie handelt es sich um eine weltweite Infektionserkrankung, die durch das Toxin des Corynebacterium diphtheriae verursacht wird. Die Infektion erfolgt meist als Tröpfchen- oder Schmierinfektion und betrifft meist die Atemwege mit einer Mandelentzündung (Tonsillitis) und Rachenentzündung (Pharyngitis).

Die Sterblichkeitsrate der Diphtherie liegt bei circa 5 - 10%.

Folgeerkrankungen können sein:

  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Gehirnentzündung (Enzephalitis)
  • Herzinnenhautentzündung (Endokarditis)
  • Herzmuskelentzündung (Myokarditis)
  • Hirninfarkt
  • Lungenembolie (Verschluss von Lungengefäßen durch einen losgelösten Blutpfropf)
  • Nierenversagen (Urämie)
  • Polyneuritis (Entzündung mehrerer Nerven)

Wer und wann sollte geimpft werden?

  • Die Auffrischimpfungen finden im 6., 11. und 18. Lebensjahr statt.
  • Anschließende Auffrischungen sollten dann alle fünf bis zehn Jahre mit einer geringeren Dosis des Diphtherie-Impfstoffes durchgeführt werden.
  • Personen, bei denen der Impfstatus unbekannt ist, sollten zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen erfolgen und eine dritte Impfung nach sechs bis zwölf Monaten.
  • Reisen in ein Gebiet mit Diphtherie-Ausbrüchen, zum Beispiel in Länder der ehemaligen Sowjetunion, sollten nicht vor der zweiten durchgeführten Impfung angetreten werden.

Die aktive Diphtherie-Immunisierung bietet Schutz gegen die durch das Corynebacterium diphtheriae ausgelöste Infektion der Schleimhäute, vor allem der Luftwege oder der Haut. Sie wird meist in Kombination mit einem Impfstoff gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) verabreicht.

Durch eine prophylaktische Impfung kann die Diphtherie-Infektion vermieden werden.

Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis zum Impftermin mit in die Praxis!